Die Anfänge von HIFA: Gemeinsam für eine bessere Zukunft
HIFA entstand nicht am Schreibtisch, sondern mitten in einer der größten humanitären Katastrophen des 20. Jahrhunderts: dem Biafra-Krieg in Nigeria. Was 1969 als Hilfe für hungernde Menschen begann, wurde 1971 zu einer Organisation, die bis heute Hoffnung schenkt.
Wie alles begann: Die Gründungsgeschichte von HIFA
HIFA wurde 1971 von Rev. Fr. Dr. Aaron Ekwu († 1989) und Adolf Paster († 2022) gegründet. Die beiden Männer begannen bereits 1969, gemeinsam die hungernde Bevölkerung der Biafra-Region während des Bürgerkriegs in Nigeria zu unterstützen. Aus diesem bescheidenen Anfang entstand eine der führenden Organisationen für Entwicklungszusammenarbeit und Hilfsprojekte.
Aaron Ekwu – „Vater der Armen“
Aaron Ekwu war in seiner Heimat als „Vater der Armen“ bekannt – ein Mann mit außergewöhnlichem Mitgefühl und Engagement. Seine humanitäre Arbeit für die Biafra-Region trug maßgeblich dazu bei, dass Tausende Menschen überlebten. Trotz schwieriger Bedingungen und Rückschlägen ließen sich Ekwu und Paster nicht entmutigen und kämpften gemeinsam für eine bessere Zukunft der Menschen in Not.
Adolf Paster – der Mann, der für HIFA lebte
Adolf Paster war Gründer, Präsident (1971–2013) und später Ehrenpräsident von HIFA. Geboren 1930, verstorben 2022. 1971 entschied er sich gemeinsam mit seiner Familie, seinen Beruf als Verlagsmanager aufzugeben und sich vollständig der HIFA zu widmen.
Sein Vermächtnis lebt weiter und inspiriert bis heute Menschen auf der ganzen Welt, sich für eine bessere Welt einzusetzen.
55 Jahre HIFA: Was wir bisher erreicht haben
In all den Jahren konnten wir dank des Engagements unzähliger Menschen bedeutende Meilensteine erreichen: 25.500 Jahresschulpatenschaften ermöglicht, 600 gewerbliche und landwirtschaftliche Berufsausbildungen durchgeführt und 6 Spitäler errichtet – um nur einige Beispiele zu nennen.
Von einer Vision zur Realität: Unsere Gründungen im Überblick
Hautnah mit Martha und Adolf Paster – Interview als Video
🎥 Exklusives Interview aus Rabenstein an der Pielach
Adolf und Martha Paster erzählen die Hintergründe der HIFA-Gründung. Das Video wurde von Schülern des Technologischen Gewerbemuseums (Abteilung Informationstechnologie, Schwerpunkt Multimediatechnik) im Rahmen einer Diplomarbeit gedreht – aufgenommen in Rabenstein an der Pielach, einem wichtigen Ort für die Familie Paster.
Martha Paster – die Frau hinter HIFA
Engagement trotz eigener Einschränkung
Martha Paster war nicht nur bei der Gründung von HIFA dabei, sondern engagierte sich auch stark für die Fraternität Österreichs – besonders für Menschen mit Handicap, obwohl sie selbst auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Trotz ihrer körperlichen Einschränkung arbeitet sie noch immer aktiv bei HIFA mit. Gemeinsam mit ihrem Ehemann setzte sie sich stark für in Armut lebende Menschen ein. Rabenstein an der Pielach in Niederösterreich und Wien waren wichtige Orte für das Ehepaar Paster und ihre Arbeit bei HIFA.
