Die Stadt Calabar in Nigeria, Afrika

Die Stadt Calabar in Nigeria, Afrika

Der Text informiert ĂŒber das Projekt Calabar, ein Ausbildungszentrum in der Stadt Calabar, Nigeria. Das Zentrum befindet sich auf dem GelĂ€nde des St. Patrick’s College, das von irischen Missionaren gegrĂŒndet wurde. Neben einer KindertagesstĂ€tte und einer Grundschule gibt es auch eine weiterfĂŒhrende Schule, die von der Erzdiözese Calabar betrieben wird. Das Skill Acquisition Center (SAC), ein Trainingszentrum fĂŒr Berufsbildung, wird von HIFA betreut und befindet sich auf dem GelĂ€nde der weiterfĂŒhrenden Schule.

BegrĂ€bnisse in Nigeria – genauso groß gefeiert und wichtig genommen wie  Hochzeiten?!

BegrĂ€bnisse in Nigeria – genauso groß gefeiert und wichtig genommen wie Hochzeiten?!

BegrĂ€bnisse in Nigeria – genauso groß gefeiert und wichtig genommen wie Hochzeiten?! Der Tod unseres allseits beliebten und verehrten Chief Adolf Paster ist auch ein Grund nach Nigeria zu schauen und darĂŒber nachzudenken, wie in Afrika mit dem Tod eines geliebten Menschen umgegangen wird.

FĂŒr die meisten Afrikaner ist der Tod nur ein Übergang. Der Tote wird auch weiterhin mit der Familie zusammen leben, wenn auch in einem anderen, vergeistigten Zustand, sowie auch die bereits vor ihm vorangegangenen Ahnen.

In Nigeria wird deshalb ein BegrÀbnis zu einem mehrtÀgigen Fest, an dem alle Verwandten und Bekannten teilnehmen.

Dieses Fest beinhaltet nicht nur die Trauer um den Tod eines geliebten Menschen und die Verabschiedung des Verstorbenen, sondern auch die mit ihm geteilte Freude ĂŒber ein neues Leben bei Gott!

Ostern in Nigeria

FĂŒr die 78 Millionen Christen in Nigeria hat Ostern eine besondere Bedeutung ohne Geschenke. Traditionen wie Osterhase oder Eiersuche spielen keine Rolle. Menschen identifizieren sich mit Jesus und seinem Leiden und hoffen, erlöst zu werden. Die Feier des Palmsonntags beginnt mit einer 4-5 stĂŒndigen Messe und wird durch Prozessionen begleitet, bei denen die Teilnehmer singend und tanzend mit Palmwedeln durch die Gegend ziehen.

Warum die End-SARS Bewegung trotzdem ein Zeichen fĂŒr Hoffnung ist

Die #EndSARS-Bewegung ist ein historisches Ereignis in Nigeria. Junge Menschen leisten einen inspirierenden Widerstand gegen Korruption und UnterdrĂŒckung. Die Bewegung hat eine nationale Einheit hervorgebracht und internationale UnterstĂŒtzung erhalten. Die katholische Kirche fordert zum Dialog auf. Die Demonstranten fordern die Freilassung verhafteter Demonstranten, EntschĂ€digung fĂŒr Opfer der SARS-Einheit, eine unabhĂ€ngige Untersuchung und Verfolgung von Straftaten der Einheit, eine psychologische Untersuchung und Umschulung sowie bessere Löhne fĂŒr Polizisten. Die Umsetzung bleibt abzuwarten.

Social Media- das momentan wichtigste Werkzeug der nigerianischen Jugend

Social Media ist das wichtigste Werkzeug fĂŒr die nigerianische Jugend, um fĂŒr ein besseres und gerechteres Leben zu kĂ€mpfen. Der #End-SARS-Protest begann als Twitter-Kampagne und fĂŒhrte zu Protesten gegen Polizeigewalt und Korruption im ganzen Land. Trotz der fehlenden formellen FĂŒhrungsstruktur nutzten die jungen Aktivisten soziale Medien, um ihre Stimme zu erheben und fĂŒr ihre Sache zu kĂ€mpfen. Obwohl die meisten Proteste friedlich verliefen, kam es auch zu gewaltsamen Übergriffen, einschließlich des Einsatzes von MilitĂ€rkrĂ€ften gegen Demonstranten in Lekki-Lagos.